Infoblatt Elchmonitoring
Im Auftrag der Obersten Jagdbehörde des Freistaates Sachsen führt die Professur für Forstzoologie der Technischen Universität Dresden ein langfristig angelegtes Elchmonitoring durch.
Ziel ist eine dauerhafte Datenerhebung zum Vorkommen, den Wanderwegen und eventuellen dauerhaften Ansiedlungen der Elche in Sachsen. Darüber hinaus soll die Sammlung umfangreicher Informationen die Grundlagen für ein gegebenenfalls erforderliches Elch-Management schaffen, um potenziellen Interessenskonflikten frühzeitig entgegenwirken zu können.
Mit einer ganzjährigen Schonzeit ist die Grundlage für eine mögliche dauerhafte, natürliche Wiederbesiedlung gegeben. Da Elche dem Jagdrecht unterliegen, besteht für sie auch die Hegeverpflichtung der Jagdausübungsberechtigten.
Wer melden sollte
Um einen aktuellen Stand zum Thema Elche in Sachsen zu gewährleisten, sind alle interessierten und betroffenen Personen aufgerufen, ihre Beobachtungen weiterzugeben — Polizei, Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Naturliebhaber, Landwirtinnen und Landwirte und alle anderen.
Was wir brauchen
Sie können formlos melden — per E-Mail, Telefon, Telefax oder Brief. Hilfreich sind folgende Angaben:
- Beobachterin oder Beobachter — Name und Rückrufnummer
- Datum und möglichst auch die Uhrzeit der Beobachtung
- Beobachtungsort — so genau wie möglich, gern mit Flurstück oder Koordinaten
- Kurzbeschreibung — was war zu sehen: Tier, Fährte, Losung, Verbissspuren?
Bitte melden Sie uns alle Elchbeobachtungen und Fährtenfunde möglichst zeitnah und dokumentieren Sie sie als Beleg mittels Foto oder Video. Ein Handyfoto genügt — es hilft uns erheblich bei der Einordnung.
Woran sich ein Elch sicher erkennen lässt und wie er sich von Rotwild unterscheidet, steht unter Nachweismöglichkeiten.