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Ein Vorhaben der Technischen Universität Dresden · Professur für Forstzoologie · AG Wildtierforschung Zur Professur
Elch Sachsen — Elchmonitoring im Freistaat, zur Startseite

Der Elch

Nachweismöglichkeiten

Beobachtung, Spuren, Losung, Lautäußerungen

Beobachtungen

Unter guten Sichtverhältnissen kann man Elche kaum mit anderen Arten verwechseln. Auf weite Entfernungen oder bei schlechter Sicht (Dämmerung, Mond) muss sehr genau beobachtet werden, um Verwechslungen auszuschließen.
Es sollte immer versucht werden, Fotos oder Videos als Beleg aufzunehmen.

Fährten

  • Hirschähnliche Trittsiegel - Bullen: 13-16 cm lang, 11-13 cm breit - Kühe: 10-14 cm lang, 9-11 cm breit
  • die Schrittlänge (Abstand zwischen jedem zweiten Trittsiegel) variiert je nach Gangart. - im Trab 180-240 cm
  • Verwechselungsgefahr mit Fährten von Rindern, diese sind vorn aber eher abgerundet

Losung

Dieses Foto zeigt eine Nahaufnahme von einer Elchlosung.

Elchlosung

Dieses Foto zeigt eine Nahaufnahme von einer Rotwildlosung.

Rotwildlosung

  • ist etwas größer als Rotwildlosung, aber sehr ähnlich (Fotos: Mark Nitze)
  • je nach Jahreszeit und Nahrung ist die Konsistenz breiig oder fest
  • feste Losungspellets meist 1,5-2,0 cm dick und 2,0-3,5 cm lang

Lautäußerungen

Hörproben

Während der Brunft im September und Oktober sind Elche zu hören. Die folgenden Aufnahmen stammen aus dem Monitoring.

Rufen einer Elchkuh

Beschreibung: ein langgezogener, klagender Ruf, der über weite Entfernungen trägt und mehrfach wiederholt wird.

Grunzen eines Elchbullen

Beschreibung: kurze, dumpfe Grunzlaute in unregelmäßigen Abständen, deutlich tiefer als das Röhren des Rothirsches.

Sie haben einen Elch gesehen?

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