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Der Elch zurück in Sachsen ?

 

Bedingt durch Einschränkungen in der Elchbejagung in Polen und langsam wachsende Mini-Populationen in Tschechien häufen sich in den letzten Jahren Einwanderungen von Elchen nach Deutschland. So wurden auch in Sachsen immer wieder durchwandernde Tiere beobachtet. Um nun genauere Informationen zur Anwesenheit des größten Säugetieres im Freistaat zu erhalten, soll die bisher auf Zufallsmeldungen beruhende Erfassung der Elch-Nachweise ab dem Jahr 2010 intensiviert werden.

Ziel ist es, eine dauerhafte Datenerhebung zum Vorkommen, den Wanderwegen und eventuellen dauerhaften Ansiedlungen der Elche in Sachsen zu realisieren. Hierfür ist ein koordiniertes Monitoring unentbehrlich. Darüber hinaus soll die Sammlung umfangreicher Informationen Grundlagen für ein gegebenenfalls erforderliches Elch-Management schaffen, um potenziellen Interessenskonflikten frühzeitig entgegenwirken zu können. Mit einer ganzjährigen Schonzeit ist die Grundlage für eine mögliche dauerhafte, natürliche Wiederbesiedlung gegeben. Da Elche dem Jagdrecht unterliegen, besteht für sie auch die Hegeverpflichtung der Jagdausübungsberechtigten.

Träger des Elch-Monitorings ist die Oberste Jagdbehörde des Freistaates Sachsen beim Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL). Unterstützt wird das Projekt durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und den Landesjagdverband Sachsen e.V.. Koordinierung und wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens obliegen der Professur für Forstzoologie der TU Dresden mit Sitz in Tharandt.

Diese Seite soll über die derzeitige Erfassung von Nachweisen und die aktuelle Situation des Elches in Sachsen informieren. Wir hoffen damit, die Diskussionen um eine mögliche Wiederbesiedlung auf sachlich fundierte Grundlagen stellen zu können.

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Der Elch (Alces alces)

 

Foto: Norman Stier

 

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